Pullen – „Die einfachste Art mit ihr nach Hause zu gehen“

Der Weg mit einer Frau ausm Club oder vom Date nach Hause ist für die meisten oft der schwierigste Teil der ganzen Verführung. Ich weiß nicht, wie viele Schäferstündchen Dir dadurch schon geplatzt sind – bei mir ist es zusammengezählt wohlmöglich schon eine ganze Woche auf der Alm.
Zwei Dinge sind immer zu beachten: Erstens, die Frau schon gedanklich darauf vorzubereiten, das sogenannte Prepping, und zweitens die Anpassung an die gegebenen Umstände. Ich gebe Dir jetzt ein Beispiel, wo ich es nicht geschafft habe, und eine für diesen Fall ganz einfache Lösung. Dummerweise ist sie mir erst eine Stunde später eingefallen.

Letztens bin ich mal wieder im Club gewesen. Nach einigem Umgucken entscheide ich mich für ein Mädchen, das weitgehend alleine über die Tanzfläche turnt; ihre Freundin und ein Mann stehen redend etwas abseits von ihr. Ich stelle mich hinter sie, drehe sie um und stelle mich vor. Sie scheint von mir angetan und offen, deshalb lasse ich mir gleich ihre Hände geben und ziehe sie ganz langsam näher heran. Während ich mit ihr rede, sehe ich ihr in die Augen und warte darauf, dass sie mich küsst. Eine Minute später knutschen wir wild miteinander herum.
Als ich merke, dass sie geil genug ist, schlage ich vor, an die frische Luft zu gehen, um dort die nächsten Schritte einzuleiten. Ihre Freundin kommt mit, weil sie keine Lust mehr auf ihren Kerl hat. Auf der Straße angekommen, finde ich heraus, dass die beiden Mitbewohnerinnen sind, wo sie wohnen und dass sie seit dem vortägigen Abendbrot nichtsmehr gegessen haben. Die Freundin wird währenddessen noch von drei Männern angegraben, die ihr aber alle nicht gut genug sind, um sie „mit nach Hause zu nehmen“.
Was sagt das über sie aus? Dass sie eine Zicke ist? Falsch! Dass die Kerle schlecht sind? Unwichtig! Dass sie sexuell offen ist? Genau!!! Das ist das, was interessiert. Jetzt kann ich mir sicher sein, dass sie mich nicht behindern, sondern vielleicht sogar unterstützen wird, ihre Freundin abzuschleppen. Ich will sie bei Laune halten. Deshalb biete ich an, ihr zu helfen, einen Mann ihrer Wahl aufzureißen.
Da das Angebot an Männern nicht gerade befriedigend ist, bestelle ich meine Freunde zu uns. Ich plane, mit allen zusammen etwas essen zu gehen, die Mitbewohnerin mit meinem Wingmann zu verkuppeln und mein Mädchen dann unter einem Vorwand in meine nahegelegene Wohnung mitzunehmen.
Was ich allerdings nicht richtig eingeschätzt habe, ist die Ausdauer der beiden Mädels: Als ich Aufbruchstimmung richtung Frittenbude mache, verabschieden sie sich, weil sie zu müde sind und ihnen das wohl zu langwierig ist: „Wir müssen jetzt leider echt nach Hause.“

Tja, was soll man da noch sagen? Vielleicht hast Du ja jetzt beim lesen spontan eine gute Idee. Mir ist in diesem Augenblick jedenfalls nichts eingefallen, ich habe bloß gemerkt, dass Hartnäckigkeit a la „Kommt, die Viertelstunde schaffen wir noch!“ sich in diesem Falle nicht ausgezahlt hätte; selbst wenn sie doch mitgekommen wären, hätte das nur ihre Müdigkeit verstärkt und ihre Laune verschlechtert.
Als ich nach Hause gekommen war, hatte ich plötzlich die Antwort. Ich hätte nur ihre Hand nehmen müssen und frech sagen: „Ich komme mit!“ Das war’s. Selbstverständlich hätte das nicht zu 100% geklappt. Aber zu 40! Bei einem so aufgelegten Pull kann man ruhig schon etwas direkter zur Sache kommen.
Versteh mich bitte richtig! Das heißt weder, dass Du es auf so eine Abkürzung anlegen sollst, noch, dass es in jedem Fall mit so einer hohen Wahrscheinlichkeit gutgehen wird. Das heißt schlicht und ergreifend, dass es sich lohnt, auch bei einem sicheren Aufriss lieber etwas zu riskieren, als dass er einem am Ende doch noch durch die Lappen geht.

Diesen Kniff werde ich fürs nächste Mal jedenfalls im Hinterkopf haben. Ich hoffe, dass ich dann auch über eine erfolgreiche Anwendung berichten kann. Schreib auch Du unbedingt einen Kommentar hierzu, wenn Du in so eine Situation kommst, besonders wenn es bei Dir geklappt hat..

Noch ein kleiner Nachtrag: Dieses Muster lässt sich auch bei anderen Gelegenheiten verwenden. Zum Beispiel, wenn uns die Mitbewohnerin – zu Hause angekommen – noch viel Spaß gewünscht hätte. Schelmisch rübergebracht hätte ein „Willst Du mitmachen?“ zumindest noch einen kleinen Lacher gegeben. Ich habe die Freundin vorher schon etwas bearbeitet gehabt. Vorausgesetzt beide sind für einen Dreier offen, hätten die Chancen also garnicht schlecht gestanden…

Ich freue mich, von erfolgreichen Anwendungen zu hören!

Dein Doktor Daygame

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1 Thought to “Pullen – „Die einfachste Art mit ihr nach Hause zu gehen“”

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